Dienstag, 28. Juli 2015
Der Spinn des Lebens
Scheinbar bewegen die Massen sich in bestimmten Rhythmen und jeder denkt, er würde ein eigenständiges Leben bewegen. So sinnvoll und erfüllt; die Einen immer auf der Suche nach dem großen Schatz und die anderen werden gejagt.

In der Welt ist kein Platz für die Erde, die einen schlafen darauf, die anderen schöpfen sie aus. Die einen wie die Tiere, die anderen wie dessen Viehtreiber. Sie sind einander fremd, denn die einen essen Gras und die anderen ihre Produkte.

Menschen haben manchmal lange Weile und suchen einen Sinn, wo die anderen im Staub liegen und ihr Leben einen Tag verlängern, essen was vom Himmel wächst. Sie gehen einen Weg bis er zu Ende ist.

Kein Ende findet einen Sinn, das pure Dasein mit der Unterscheidung zur übrigen Natur. Man denkt und ist, während man isst. Während man die Erde austrinkt, die scheinbar endlos für Man da ist wie eine Mutter für den Vater.

Heute, morgen und übermorgen unterscheiden sich kaum, die Zeit fließt, während jeder ihr einen Sinn gibt. Spinnen weben ihre Netze bis zuletzt, aber niemand weiß, wann das letzte ist. Sie fangen ihre Beute und wenn nicht, verhungern sie.

Menschen gehen in den Discounter und kaufen Produkte, die andere hergestellt haben, die auf der Erde schlafen und wenn sie das nicht tun, verhungern sie alle. Wie die Inder, die Gras aus dem Himmel essen.

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